Auch bei Sonnenschein hört der Lärm nicht auf
Schlaggeräuache Tag und Nacht von neu eingebauten Weichen. Nach der Generalsanierung droht das überall.
Tabellen zeigen Lärmwerte von mehr als 120 dB(A)
Die Messstation in Assmannshausen zeigt in den Monaten April - Juni 2026 Lärmwerte in der Spitze von mehr als 120 dB(A). Das ist oberhalb der Schmerzgrenze!
Weichen können sehr hart sein zu den Anwohnern
Neu eingebaute Weichen verursachen Schlaggeräusche Tag und Nacht. Das könnte mit der Generalsanierung überall der Fall sein.
Schutz vor Bahnlärm
Jahrhunderte alte Häuser werden vom Hochleistungsgüterverkehr erdrückt.
100 km/h in unmittelbarer Nähe, das ist menschenverachtend. (Foto Pro Rheintal)
Schutz vor Bahnlärm
Schutz vor Bahnlärm könnte ultimativ, wie an Flughäfen, ein Nachtfahrverbot bedeuten. (Foto Pro Rheintal)
Radbrüche und lärmende Räder bedrohen die Anwohner
Die Schienenwege Europas stehen unter Druck: Nach dem tragischen Güterzugunfall im Gotthard-Tunnel kam es kürzlich erst in Spanien zu dramatischen Unfällen und dann in Deutschland zu zwei weiteren gefährlichen Entgleisungen, die auf Radbrüche zurückzuführen sind.
Diese Vorfälle werfen ein düsteres Licht auf die Sicherheitsstandards im Schienengüterverkehr sowie die technische Überalterung und die unzureichenden Wartungspraktiken in der Branche.
Lärm über 55 dB(A) macht krank
Der Lions Club Rheingoldstraße und Pro Rheintal luden am Wochenende zu einem aufschlussreichen Vortrag, der die alarmierenden Diskrepanzen zwischen der Lärmwirkungsforschung und den Bahnlärmpegeln im Rheintal aufzeigt. Prof. Thomas Münzel, Kardiologe und Seniorprofessor an der Gutenberg-Universität Mainz, eröffnete die Veranstaltung mit erschreckenden Erkenntnissen: Verkehrslärm zählt zu den größten Umweltbelastungen für die menschliche Gesundheit, gleich nach Luftverschmutzung und Hitze. „Bereits nach ein bis zwei Nächten mit nächtlicher Verkehrslärmbeschallung zeigen Studierende bereits nachweisbare gesundheitliche Veränderungen“, warnte Münzel und betonte die Gefahren: „Lärm über 55 dB(A) macht krank.“
Vorboten der Unbewohnbarkeit
„Wenn sich im Sommer dieses Jahres durch die Generalsanierung der rechtsrheinischen Bahnstrecke der gesamte Güterverkehr für mindestens ein halbes Jahr auf die linke Rheinseite konzentriert, wird der Bahnlärm im Rheintal zu noch unerträglicheren Zuständen führen und aus dem Rheintal einen Frachtkanal machen, in dem niemand mehr leben möchte“, befürchtet der Pro-Rheintal-Vorsitzende Frank Gross.
Novellierung des Bahnlärmschutzes
Technische Mängel und zu hohe Geschwindigkeiten in Wohngebieten sind die Ursache für überproportional lauten Güterzuglärm. Das Privileg, Tag und Nacht mit 100 km/h und 40 – 50 Jahre alten Waggons mitten durch die Wohngebiete zu rasen, nutzt wenig und schadet allen. Hier fordert Pro Rheintal neue Regeln.
Generalsanierung der Bahnstrecken im Mittelrheintal – hat für die Region nur Nachteile
Die Generalsanierung der Bahnstrecken im Mittelrheintal – hat für die Region nur Nachteile.
Foto Boppard, Bad Salzig, Pro Rheintal 2025
Rad-Schiene-Kontakt
Aufgrund verschiedener Faktoren, wie dem Gewicht der Waggons, der hohen Zugfrequenz, der Geschwindigkeit der Züge, der vielen Kurven und Übergänge, wie an Weichen und Schienenstößen, ist der Kontakt zwischen Rad und Schiene inzwischen extremen Belastungen ausgesetzt.
PR-Bild: Das gilt es zu verhindern!
Das gilt es zu verhindern: Entgleister Güterzug mit unübersehbaren Folgen!
Klotzbremsen wie vor 100 Jahren
Klotzbremsen wie von vor hundert Jahren können nicht die Ansprüche an modernen Hochleistungsverkehr erfüllen. Lärmbelastung und Gefahren nehmen entsprechend zu. Als Sofortmaßnahme bleibt nur „langsamer fahren!“
PR-Bild Qualmende Räder
Qualmende Räder an schweren Güterzügen, sind kein gutes Zeichen. Sie bedeuten Alarm an Bahnstrecken in ganz Europa!
PR-Bild Güterwaggons heute
Technik wie von vor hundert Jahren kann die Ansprüche an modernen Hochleistungsverkehr erfüllen. Lärmbelastung und Gefahren nehmen entsprechend zu.
PR-Bild: Nah und laut am Gleis
Viel zu nah, viel zu schnell, viel zu laut, viel zu gefährlich, Schienengütververkehr in Deutschland
PR- Bild: Grund und Boden Lorchhausen
Wie an einer Perlenkette aufgereiht stehen die Häuser unmittelbar an der vielbefahrenen Güterbahnstrecke. Statt 40 Meter Abstand hier keine 10 Meter!
Lorchhausen Häuser an der Bahnlinie
Bahnlärm reißt immer tiefere Wunden ins Rheintal, während Bahn und Politik weiter vertuschen, verzögern, verniedlichen! Gleichzeitig droht die Bahn mit weiteren Zunahmen im Schienenverkehr!
Weißenthurm Langfuhr – Bürger/innen ohne Rechte
Eine volle Breitseite an Bahnlärm bekommen die Anwohner an der Weißenthurmer Langfuhr bis zu 150-mal am Tag zu hören und zu spüren. Da wackeln dann auch schon mal die Wände und Gläser klirren im Schrank, vor allem bei Güterzügen!
Anwohner ohne Lärmschutz in Weißenthurm
Anwohner in Weißenthurm sind entsetzt: Nachdem sie fast zwei Jahrzehnte auf Lärmschutz gewartet haben und der Rest der Stadt lärmsaniert wurde, blieben sie bis heute ohne Schutz. Download hier
Mitten durch die Häuserschluchten
Mitten durch die Häuserschluchten von Assmannshausen rasen Güterzüge Tag und Nacht.
PR_Bild_Bahnhof Assmannshausen
Der Bahnhof in Assmannshausen mit pfeifenden Regionalzügen, schrillen Durchsagen und durchrasenden Güterzügen!
PR Bild _ Umweltbelastungen
Umweltbelastungen, die man uns täglich zumutet, verursachen Krankheiten aller Art und kosten Lebensjahre, die wir früher aus dem Leben scheiden.
PR Bild_Lärm hören
Lärm bedeutet Stress, denn Weghören geht nicht. Stress irritiert das Immunsystem und öffnet allen möglichen Erkrankungen Tür und Tor.
PR Bild – Wunderschönes Rheintal
Wunderschönes Mittelrheintal – mit 140.000 Zügen und 115.000 Schiffen pro Jahr wird es in einen Frachtkanal verwandelt wenn nicht endlich Lärmschutz geboten wird!
PR Bild – Mitten durch die Häuserzeilen
Mitten durch die Städte und Dörfer rasen vor allem nachts tausende Tonnen schwere Güterzüge die von einer Technik vergangener Jahrhunderte getragen werden und so laut sind wie ein Presslufthammer mitten im Schlafzimmer.
PR Bild – Breite Zustimmung
Weniger als 10 Meter von den Häusern
– entfernt rasen Güterzüge Tag und Nacht durch Rheintal und Rheingau. Sie bedrohen damit die Gesunheit der Anwohner und die Entwicklung der Region.
Notbremse
Pro Rheintal will beim Bahnlärm die Notbremse ziehen. Ab sofort
sollen nachts nur noch leise Güterwaggons fahren dürfen.
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Leise Räder
Leise Räder sind das Ziel der Aktion „Leise Bremsen“, denn durch
die alten Graugussbremsen werden die Räder „aufgeraut“.
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Alte Güterwaggons
Alte Güterwaggons verursachen den größten Teil des Lärms auf
Eisenbahnstrecken. Sie gehören aufs Abstellgleis oder in die
Werkstatt, um mit neuen Flüsterbremsen ausgerüstet zu werden.
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Erster erfolgreicher Schritt zu mehr Ruhe im Rheintal
Erst wenn 140.000 der insgesamt 180.000 Güterwaggons umgerüstet sind (80 Prozent), entsteht für die betroffenen Menschen eine mit zirka 5 dB(A) hör- und spürbare Lärmreduktion.
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Wirkung Sanierung Güterwagen
Glattes Rad auf glatter Schiene ist eine der Grundvoraussetzungen für einen lärmarmen Eisenbahnverkehr. Mit der Umrüstung auf Kunststoffbremsen werden die Radlaufflächen nicht mehr verriffelt und bleiben so länger glatt und leise.
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Bundesweite Aktion gegen Bahnlärm
40 Bürgerinitiativen wollen laute Züge nachts stoppen und plädieren für ein modernes und „leises“ Bahnsystem.
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Bahnlärm – Bürger leiden,
ohne zu klagen
Bahnlärm macht krank und ist sogar lebensgefährlich, vor allem wenn wie im Rheintal die Bahntrassen unmittelbar an den Wohnhäusern entlang verlaufen.
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Bahnlärm – Bürger leiden,
ohne zu klagen
Dieses Hinweisschild könnte man auch als Warnung für Rheintalbesucher und Touristen verstehen, hier wegen des unerträglichen Bahnlärms nicht auszusteigen.
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Proteste gegen Bahnlärm
Hunderte von Menschen demonstrierten in Assmannshausen gegen den Bahnlärm im Mittelrheintal
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Proteste gegen Bahnlärm
„Gestatten, mein Name ist Felix und ich möchte Pro Rheintal Glück bringen, weil es um meine Zukunft hier am Rhein geht – und weil ich wieder ruhig schlafen möchte.“
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Groß-Demo in Assmannshausen
Pro Rheintal fordert eine Große Koalition aller Städte und Politiker am Rhein, um gemeinsam gegen den Bahnlärm vorzugehen (hier ein Bild von der letztjährigen Demonstration in Bingen mit Bundesverkehrsminister Tiefensee).
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Groß-Demo in Assmannshausen
Assmannshausen bei Rüdesheim wird am Samstag, 9. Mai 2009 zum Schauplatz der Großdemo gegen Bahnlärm
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Bahnlärm geht uns alle an!
So idyllisch und attraktiv könnte das Rheintal sein und wieder in seiner Wirtschaftskraft aufblühen, wenn der Bahnlärm aus dem Tal beseitigt wäre.
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Bahnlärm geht uns alle an!
Auf engstem Raum: Bahntrasse, Wohnhäuser und steil ansteigende Felshänge, die den Lärm reflektieren und bis auf die Höhen hinauf leiten.
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Entlastungsstrecke für das Rheintal – ein vermeintlicher Sieg, der keiner ist!
Güterzug
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Pro Rheintal übergab Peter Bleser Petition an den Deutschen Bundestag
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„Nirgendwo ist es schlimmer
als am Rhein“
Bahnstrecke vor Wohnhäuser
in Boppard
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Lärmopfer wehrt Euch!
Auftaktveranstaltung zum Bürger-
netzwerk "Pro Rheintal"
Dezibelmessung
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Lärmopfer wehrt Euch!
Auftaktveranstaltung zum Bürger-
netzwerk "Pro Rheintal"
Der „Tunneleffekt“
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