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Bürgernetz-Forum – Themen



Ihre Beiträge und Kommentare:


Der Lärm und die starke Staubbelastung sind anerkannte Schäden für Mensch und Natur und hätten längst zur Aberkennung des Titels Weltkulturerbe führen müssen. Die elektromagnetischen Felder, ausgehend von den Stromtrassen der Bahn, wirken im Verborgenen belastend für die Gesundheit der Anwohner. 80 Meter Abstand zwischen Stromtrasse und Siedlung wird bei Neubaustrecken in der Schweiz gefordert. Aus dem Welterbetal Mittelrhein sind die jungen Menschen weggezogen, die Alten bleiben und so zeichnet sich ab, dass dieses Tal in wenigen Jahren menschenleer ist. Es muss sofort etwas geschehen, der Welterbetitel trägt nicht dazu bei, dass die Situation für die Menschen dort erträglicher wird.

Prof. Dr. med. Klaus Tittel, Mainz


Zum Bahnunfall bei Rüdesheim am 9. Juni 2013:
Glück gehabt? Wie ich der Presse entnehmen konnte, schleifte ein Zug hier seine entgleisten Waggons über 10 km durch den Rheingau und durch eine bewohnte Ortschaft mit Bebauung dicht an den Gleisen! Der Zugführer soll nichts bemerkt haben, bis er ein Signal in Rüdesheim ramponiert hat. Was, wenn Derartiges mit einem mit Gefahrgütern beladenen Zug geschieht? Der Gedanke ist mehr als beängstigend. Irgendwann wird es geschehen, wenn die Bahn meint, weiterhin gnadenlos durch das Rheintal rasen zu müssen. Die Toten können sich später nicht mehr beschweren, die Lebenden sollten es jetzt unbedingt tun.

Frank Fischer, Lorch


Wann hört dieser Lärmterror endlich auf? Mittlerweile unerträglich ist der Güterzuglärm in der Nacht. Vor Jahren schon habe ich der Netz AG geschrieben, dass sie das Haltesignal in der Schützenstraße verlegen soll. Hierzu erhielt ich keine Antwort bis heute. Ich glaube, ich habe keine Stunde am Stück in dieser Nacht geschlafen. Ständig werden die Güterzüge im Bereich der Schützenstraße zum Halten gebracht. Ein ohrenbetäubender Lärm.

Edgar Hoffmann, Boppard


Seit 1996 lebe ich (in einer Großstadt am Rhein) ca. 50 m von einer 2-gleisigen Eisenbahn-Trasse mit hauptsächlich Güterverkehr entfernt. Wenn ich mal gedanklich und mit viel Phantasie den Lärm ignoriere, fallen mir ganz besonders die erdbebenartigen Erschütterungen auf, die allein schon zum Flüchten veranlassen. Grundsätzlich bin ich der Überzeugung, dass Technik, die keine Rücksicht auf die Menschen nimmt, sich nicht Menschen-verträglich nennen darf. Technik hat sich den Menschen anzupassen. Der durch den Bahnlärm und die Erschütterungen verursachte Wertverfall der Grundstücke, Häuser, Tourismus-Einrichtungen sowie die Tourismus-Einbußen insgesamt sollten dem Staat und der Bahn in Rechnung gestellt werden. Die körperliche Unversehrtheit sowie die Würde des Menschen sind durch das Grundgesetz geschützt. Somit darf die Gesundheit nicht den wirtschaftlichen Interessen untergeordnet werden. Durch die gesundheitliche Schädigung ist gleichzeitig auch die Würde des Menschen verletzt.

Wilfried Biesinger


Ich wage einfach mal eine These. Solange wir diesen Verkehrsminister haben – aus Bayern –, tut sich nichts. Dem ist es doch recht, wenn die Gäste bei uns fernbleiben, in der Hoffnung, dass sie nach Bayern in Urlaub fahren.

Alfred Veldenz, Urbar bei Oberwesel


Jeder weiß, dass Lärm gesundheitsschädlich ist. Permanenter Lärm verursacht nicht nur psychische, sondern schließlich auch körperliche Schäden. Ich leide mit Ihnen, obwohl bei uns der Zuglärm, abgesehen durch das alte Zugmaterial, eher zu wenig ist. Es wurden wichtige Zugverbindungen gestrichen und Güterzüge gibt es an unseren Strecken nicht mehr.

Hanspeter Ziegler, Schwäbisch Hall


Obwohl ich weder von Bahnlärm noch von Fluglärm ernsthaft betroffen bin, kann ich den Protest gegen den Bahnlärm im Rheintal gut verstehen. Im Zuge einer Gleichbehandlung von lärmbetroffenen Bürgern sollte im Vergleich zum Nachtflugverbot am Flughafen Frankfurt auch ein Nachtfahrverbot für die Züge im Rheintal zwischen Rüdesheim und Lahnstein und zwischen Bingen und Koblenz gelten. Oder muss hier die Frage gestellt werden, ob es lärmgeplagte Bürger erster und zweiter Klasse gibt und dies auch vom Recht gestützt wird? Es muss daher gelten: Wenn es ein Nachtflugverbot zwischen 23 Uhr und 5 Uhr gibt, soll es auch ein Nachtfahrverbot für die Lärmschleudern von Güterzügen im Rheintal zwischen 23 Uhr und 5 Uhr geben!

Peter Brinnel, Kelkheim


Bahnlärm macht unser schönes Mittelrheintal bald unbewohnbar. Der Lebensraum und die Gesundheit unzähliger Menschen wird aus reiner Profitgier ruiniert. Als ob das nicht schon genug wäre, wird seit Wochen ohne sichtbaren Grund rechtsrheinisch gegenüber von Trechtingshausen Tag und Nacht bei jeder Vorbeifahrt sekundenlang gehupt! Was müssen wir uns denn noch alles gefallen lassen?

Oliver Junck, Trechtingshausen


Genug ist nun wirklich genug. Nachdem in der vergangenen Woche jemandem 10.000 Euro Schmerzensgeld  zugesagt wurde aufgrund von Lärm, der beim Ausladen an einem Supermarkt entstanden ist, steht doch wohl jedem Anwohner hier im Rheintal fast ein Zehnfaches zu. Außerdem sollten die Schäden an den Häusern wenigstens auf Kosten der Bahn behoben werde. Unser vor einigen Jahren  wärmegedämmtes Haus zeigt die ersten Risse, so dass damit zu rechnen ist, dass die Dämmung nicht halten wird. Ganz zu schweigen von den Erschütterungen, die einen aus dem Schlaf reißen. Diese Tatsachen werden von der Bahn abgetan mit dem Argument, dass dort noch eine Straße dazwischen liegt. Auch die diversen Bergrutsche, die in den letzten Jahren geschehen sind, hat es in 150 Jahren Bahngeschichte im Mittelrheintal nicht gegeben. Zurzeit wird gegenüber von uns ein erfolgter Bergrutsch mit Millionenkosten saniert. Mit all diesen Millionenbeträgen hätte man andere Investitionen durchführen können.

Uschi Theis, Oberwesel


Ich wohne in Nijverdal in den Niederlanden und habe soeben in der ARD Mediathek den Film über den Zuglärm im Rheintal gesehen. Ich finde, die Deutsche Bahn muss sich schämen, sich immer nur mit dem Argument der Kosten herauszureden. Jetzt schnell Tunnels bauen, bitte Deutsche Bahn, bitte Bundesregierung!

Herbert Kuipers, Nijverdal/Niederlande


Ich habe die WDR-Doku „Die Story“ über den Güterverkehr im Rheintal gesehen und bin sehr betroffen gewesen. Ich habe ein Jahr lang in der Moselstraße in Köln-Süd direkt an der Bahnstrecke (10 Meter Abstand) gewohnt, an der wahrscheinlich die meisten Güterzüge, die durch das Rheintal rollen, vorbeifuhren, und es hat Jahre gedauert, bis ich mich davon erholt habe. Daher kann ich den Bahnterror gut nachvollziehen und wünsche euch viel Erfolg bei eurem Kampf gegen den krankmachenden Lärm!

Carsten


Ich habe im Fernsehen von der ganzen Misere erfahren und stelle mir das Ganze als Alptraum vor.

Thomas Scholl, Piesport


Am liebsten wäre mir, wenn die Güterzüge umgeleitet würden. Durch das Tal und den Hall im Tal ist es extrem laut. Obwohl wir nicht direkt an der Bahn wohnen, ist es doch sehr laut. Der Zug fährt unterhalb von uns und gegenüber auf der Seite fahren auch Züge, die sehr laut sind, allein durch den Hall, obwohl sie schon längst weitergefahren sind!
Die Folgen sind: Gereiztheit, Kopfschmerzen, Anspannung, schlechter Schlaf. Die Türen können nicht offen bleiben zum Lüften. Meiner beruflichen Tätigkeit als Coach kann ich nur im geschlossenen Raum nachkommen. Bei der Hitze ist es schon schwierig, nicht zu lüften. Ebenfalls kann der Aufenthalt im Garten nicht genossen werden, normalerweise sollte der Garten zur Erholung dienen. Wir verstehen teilweise unser eigenes Wort nicht. Zusätzlich kommt der Lärm der Fahrzeuge, der Schiffe und auch der Militärflugzeuge, die ihre Manöver fliegen. Es ist schon eine Herausforderung, hier zu leben. Ich bin vor drei Jahren wegen der Liebe hergezogen. Die Gegend ist wunderschön, doch gesundheitlich ist der Lärm eine Riesen-Belastung!

Sanja Solomun, Bacharach


Ich habe Jahre lang direkt an der Bahn gewohnt und hatte dadurch extreme Schlafstörungen durch den Lärm. Jetzt wohne ich zum Glück etwas abseits der Gleise, aber meine Freizeit auf der Terrasse ist nicht zu genießen, da mittlerweile alle drei Minuten ein Zug durchfährt. Gespräche sind nicht möglich. Sogar meine Verlobte hat mich verlassen, da sie nicht mehr mit dem Lärm leben konnte. Auch abseits der Bahnstrecke merke ich bei jedem Güterzug die Vibration im ganzen Haus. Rechtlich muss da doch was zu machen sein, um diesem Treiben ein Ende zu bereiten.

Benjamin Grimm, Oberwesel


Ich komme von einer 1-wöchigen Wanderung aus dem wunderschönen Rheintal. Der Erholungswert hält sich leider in Grenzen, da ich nachts nicht schlafen konnte. DAS IST JA UNGLAUBLICH, was Euch da zugemutet wird! An der A 40 hier in der Großstadt ist es ruhiger ...
Viel Erfolg für euren Kampf gegen den Bahnlärm!

Elvi Schulz, Essen


Wir sind 1998 nach Sankt Goar gezogen, direkt an die Bahn. Damals fuhren noch wenige Güterzüge. Mittlerweile sind wir mit unseren 2 Kindern (13 und 3 Jahre alt) wieder weggezogen. Die gesundheitlichen Spätfolgen für die Kinder sind nicht absehbar, und dieses Risiko können wir nicht eingehen. Deshalb sind wir 2008 wieder weggezogen, auch wenn das Haus aufgrund des stark gestiegenen Güterverkehrs nicht mehr verkäuflich ist, uns also immer noch gehört.

Ralf Losch, Friedberg


Ich habe im Radio gehört, dass heute, Montagnachmittag, in Rüdesheim ein Treffen an der Messstation bezüglich des Bahnlärms stattfindet. Wie schon bei früheren Treffen und Demos ist es der DB anscheinend wieder gelungen, die Güterzüge seit heute mittag umzuleiten. Hier in Oberwesel, wo normalerweise die Güterzüge im Minutentakt auf beiden Rheinseiten vorüberdonnern, ist es seit den Mittagsstunden so leise, wie seit Ostersonntag nicht mehr! Es ist still und friedlich und es fahren nur noch die leisen Personenzüge! Man fühlt sich doch echt (Entschuldigung) verarscht!

Lärmgeschädigte Bürgerin aus Oberwesel


Es wundert mich wirklich, dass noch nichts Schlimmes passiert ist. Die Menschen, die in der Nähe der Bahn leben, werden so dermaßen misshandelt. Ohnmächtig zuzusehen, wie man selbst physisch und psychisch den Bach runter geht und die eigenen Liebsten noch dazu. Das eigene Haus nicht mehr verlassen zu können, weil das kein normaler Mensch mehr kaufen will. Eine absolute Unverschämtheit und Misshandlung der Menschenrechte im Namen des „Scheiß“ Geldes.

Cordelia Rüb-Bombardier, Geisenheim


Ich wohne in Bayern und habe die Sendung über Bahnlärm in Ihrer Region gesehen und seitdem habe ich Wut im Bauch. Die Regierung hat Milliarden von unseren Steuergeldern ausgegeben, für Griechenland, um die gierigen Banken zu retten, ein paar Milliarden mehr als geplant für Stuttgart 21, ein paar Millionen für Christian Wulff und Co. Ich finde es so unverschämt von unseren Politikern und den geldgierigen Managern, die für das wundershöne Rheintal nichts investieren wollen. Ein Freund von mir aus Indien ist extra durch Ihre Region gereist, damit er die Schönheit des Rheintals erleben darf. Heuer möchten wir auch dasselbe erleben, aber es fällt uns sehr schwer, mit dem Auto zu reisen und zusätzlichen Lärm zu verursachen. Mein Deutsch ist nicht so gut und sicherlich sind viele Fehler drin. Aber in meinen Herzen ist immer ein Gebet für all die netten Leute im Rheintal. Gott segne Sie!

Aralikatti Neel, Süddeutschland


Bei einer Tagestour nach Kaub durften meine Frau und ich den schlimmen Zustand des Ortes erleben: leerstehende Häuser, eine offensichtlich abnehmende Einwohnerzahl, genervt wirkende Menschen und vor allem eine unglaubliche Lärmkulisse durch eine Vielzahl von Güterzügen mit meistens alten und lauten Waggons. Nur eine unglaubliche Arroganz seitens der (Verkehrs-) Politiker kann diese Situation erklären.

Familie Peter Weiler, Hürth


Wir wohnen nur 10 Meter von der Bahnlinie entfernt und leiden unter Schlafstörungen. Es sollte analog zum Fluglärmurteil bzgl. des Frankfurter Flughafens ein Nachtfahrverbot oder zumindest eine Geschwindigkeitsbeschränkung für Güterzüge durchgesetzt werden.

Dieter Ochs, Kaub


Man müsste Herrn Grube mal zu einer Grillparty im Freien an einem schönen Sommerabend einladen – in Boppard oder Koblenz rechtsrheinisch. Er kann gerne seine Frau mitbringen …

Hannelore Sekyra, Koblenz


Ich wohne in Koblenz-Pfaffendorf und bin auch stark vom Bahnlärm betroffen, vor allem von dem Lärm der Güterzüge in der Nacht. Seitdem hier der Lärmschutz entlang der Schienen angebracht wurde, ist es wahrscheinlich für die unmittelbaren Anwohner erträglicher, dafür sind aber alle diejenigen, die höher am Hang wohnen, jetzt umso stärker betroffen. Ich glaube hier ist bei der Planung etwas schief gelaufen.

Melanie Pörschmann, Koblenz-Pfaffendorf


Am 21.3.12 sendete der SWR „Betrifft – durchZug“, diese (mich) erschütternde Dokumentation über den Bahn-Terror. Ich wohne in Ulm (weit weg!) und habe als ersten Schritt meiner Solidarität die Resolutionen unterschrieben. Man sollte eine bundesweite Kampagne starten, denn Solidarität heißt nur, hilfst du mir heute, helfe ich dir morgen. Lärm geht uns alle an. Mein Vorschlag darüber hinaus: Bitten Sie um einen „Lärm-Euro“ als Spende, bundesweit! Dann leiten Sie diese an die Bahn weiter: für lärmmindernde Maßnahmen (gäbe es keine andere Trasse außer diesem engen Tal? Wurde das ernsthaft geprüft?). Vielleicht bin ich blauäugig, aber den Menschen muss man helfen.

Elisabeth Sonnentag, Ulm


Mensch, über den Bericht im SWR („Betrifft – durchZug“) waren wir wirklich geschockt!

Michael Breuer, Merzenich


Die Geduld im Rheintal ist am Ende! Lärmgesetze müssen auch für die Bahn gelten. Nur technisch umgerüstete und neue Güterwagen dürfen auf der Rheinstrecke verkehren, die wie Personenwagen laufen. Leben, wohnen, Tourismus, Hotels werden im schönsten deutschen Tal unmöglich. Es muss alles mobilisiert werden, damit der Druck auf die Bahn und unseren Staat unaufhaltsam wird. 100 Jahre ohne technische Modernisierung, wo gibt es das?

Manfred Gstettner, Vallendar


Für Herrn Grube ist, wie auch schon für Herrn Mehdorn, einzig wichtig, die Bahn an die Börse zu bringen. Dann kommen die Probleme mit dem ICE dazu. Kein Gedanke und keine Reaktion, dass veraltete Züge mit dem entsprechend verursachten Lärm die Gesundheit der Menschen und ein Weltkulturerbe zerstören.

Uwe Seuser, Boppard


Mein Mann und ich sind vor einem Jahr nach Eltville gezogen wegen der Schönheit des Rheingaus. Und es war fast ein Schock zu erleben, wie diese Schönheit durch die Bahn und den Bahnlärm im gesamten Rheintal zerstört wird. Da müssen wir einfach etwas tun! Vielen Dank für Ihr Engagement.

Alexandra Woditschka-Wagner, Eltville


Im Mietshaus meiner Tochter ist jetzt der Mieter nach kurzer Zeit wegen des Bahnlärms wieder ausgezogen. Der Lärm ist nicht mehr zumutbar, besonders in der Nacht. Auch ist ein Telefonieren auf meiner Terrasse wegen des Bahnlärms auf der rechten Rheinseite nicht möglich.

Jürgen Stapel, Bad Salzig


Mit Freunden aus Köln war ich am Wochenende in Koblenz. Die Seilbahnfahrt auf die Festung war eingeplant. Meine Freunde waren entsetzt über den Lärm der Güterzüge auf der Seite von Ehrenbreitstein. Der Lärm auf der Koblenzer Seite war so fürchterlich durch den Schall, dass der Ausflug beendet wurde!

Wolfgang Nehls, Koblenz


Mein Eigentum verliert massiv an Wert, meine Gesundheit nimmt erheblichen Schaden durch den ständigen Lärm. Meine Familie und ich können nicht mehr. Sind wir denn so machtlos?

Frank Wolf, Rüdesheim am Rhein


Ich komme vom Oberrheinkorridor (Karlsruhe – Basel). Auch bei uns werden Menschen krank durch Bahnlärm. Besonders ist hier Offenburg zu erwähnen, wo nachts fast im 5-Minuten-Takt Güterzüge durch den Stadtteil Uffhofen gen Basel rollen. Die Bahn als umweltfreundliches Verkehrsmittel ist o.k., aber sie darf die Gesundheit und das Wohlergehen der hiesigen Gesellschaft nicht beeinträchtigen.

Peter Magel, Offenburg


Wir wohnen seit 1950 in zirka 20 Meter Entfernung von den Bahngleisen und ich muss sagen, der Lärm wird immer unerträglicher. Wenn die Politik nicht in der Lage ist, und das muss man ihr mit aller Deutlichkeit klar machen, zu begreifen, dass es dem Bürger reicht, dass die Profitgier über der Gesundheit der Bürger steht, dann brauchen die Damen und Herren in den Staatskanzleien sich nicht wundern, wenn das, was mit Blockaden und Demos gegen die Castor-Transporte gemacht wurde, nur ein Abklatsch dessen war, was dann kommt. Herr Ramsauer ist als Verkehrsminister nicht an unseren Problemen interessiert. Woher will der Mann aus Bayern auch wissen, wo der Rhein ist und was da los ist?

Manfred Hirsch, Brey


Es ist 1.18 Uhr, also mitten in der Nacht. Wieder einmal ist an Einschlafen nicht zu denken. Alle paar Minuten so ein „Drecks“-Güterzug. Ich denke, es gibt viel zu wenig Öffentlichkeit für dieses Problem.

Uwe Füller, Oestrich-Winkel


Der Bahnlärm am Mittelrhein ist mittlerweile wirklich unerträglich geworden. Eine Schwer-Industrie auf Schienen! Jede andere Firma, die solch einen Lärm verursacht, hätte sicher schon lange schließen müssen. Der Bahnlärm verursacht nicht nur wirtschaftliche Schäden (z. B. Tourismus), sondern auch gesundheitlichen Schaden bei allen, die nachts nicht mehr schlafen können. Das schöne Mittelrheintal wird durch den Bahnlärm absolut entwertet. Es wäre wohl eine gute Idee, den Protest möglichst aller vom Bahnlärm Betroffenen zu konzentrieren und an die Verantwortlichen Stellen weiter zu leiten. Es muss hier wirklich etwas passieren!

J. Bangert


Sitze hier am Rechner und weiß nicht, was ich tun soll. Es ist ein Uhr Nacht am Montag morgen. Meine Kinder liegen im Bett und weinen, weil sie nicht schlafen können. Bei uns vor dem Haus ist seit Sonntag mittag ohrenbetäubender Lärm. 3 Bagger laufen seit Sonntag mittag. Mit der Benzinflex wird gearbeitet. Notstromaggregate laufen und jede Bewegung der Bagger wird mit lautem Hupen angekündigt. Wer genehmigt so etwas? Mit welchem Recht darf die Bahn das tun. Vögel und Tiere haben mittlerweile im Mittelrheintal mehr Rechte als Menschen. Um 5 Uhr beginnt für mich die Arbeit. Habe seit 2 Tagen nicht mehr geschlafen. Meine Frau ist mit den Nerven am Ende.

Klaus Backes, Rüdesheim


Auf meinen Urlaub im wunderschönen Rheintal, das ein Weltkulturerbe sein soll, habe ich mich schon seit langer Zeit gefreut. Doch nun musste ich mit Bedauern feststellen, dass bei Ihnen ein so großer Lärm von diesen Güterzügen herrscht, dass man nachts nicht ruhig schlafen kann. Es kann doch nicht sein, dass das Rheintal mit diesem verheerenden Lärm dem Weltkulturerbe entspricht. Leider kann man seinen Urlaub nicht genießen, wenn andauernd diese elendigen Güterzüge im Rheintal fahren. Man hat einfach keine Ruhe dort. Ich würde gerne noch öfter ins Rheintal kommen, doch bei so einem Lärm überlegt man sich das noch einmal. Kann man Sie irgendwie unterstützen, um das Weltkulturerbe zu erhalten? Sonst passiert vielleicht demnächst mal das Gleiche wie in Dresden, wo man das Weltkulturerbe aberkennen musste.

Michael Probst, Gottwollshausen


Ich bin kein eingefleischter Bahngegner. Doch was die Bahn in den letzten Wochen den linksrheinischen Bürgern zumutet, ist katastrophal. Dies habe ich auch unserem Verkehrsminister Ramsauer in einem Beschwerdebrief mitgeteilt. Jetzt gerade, wo ich diese Zeilen schreibe, sehe ich, wie die Bahn eine uralte E 94, Baujahr 1940 mit einem Güterzug auf die Reise durchs Mittelrheintal schickt, lauter geht’s nicht mehr.
 
Wilhelm Lohbeck, Ingelheim


Es ist eine Schande, daß bis heute noch keine Ersatzstrecke für den Güterverkehr geplant ist.
Es werden aber Milliarden für Schnellstrecken aus dem Fenster geworfen, die nie eine Rentabilität einfahren werden.

Röhrig, Eltville am Rhein


Ich wohne direkt an den Bahngleisen und der Lärm ist hier besonders schlimm, da in meiner Wohnung noch veraltete Holzfenster sind. Es macht kaum einen Unterschied, ob die Fenster geöffnet oder geschlossen sind. Da die Güterzüge nachts einen erheblichen Lärm verursachen, schlafe ich kaum noch und wenn um 5 Uhr der Wecker klingelt, bin ich wie gerädert. Ich hoffe, dass diese Aktion Erfolg hat, sonst werde ich wohl umziehen müssen.

Ursula Gebauer, Wiesbaden-Schierstein


Ich wohne seit 20 Jahren in dieser Gegend (Mosel, Rhein, Mosel und jetzt wieder am Rhein). Wir wohnen weit genug weg von den Schienen, so dass uns der nächtliche Lärm kaum stört. Trotzdem unterstütze ich Pro Rheintal. Es ist für mich unverständlich, wie einer der schönsten Kulturlandschaften der Welt von uns Menschen selber behandelt wird. Wir haben hier keine Bodenschätze, von denen wir leben könnten, unser Schatz und somit unsere Zukunft liegt zu großen Teilen im Tourismus. Dieser kann sich allerdings mit der heutigen Situation des Bahnlärms nicht entfalten.
Ich wünsche mir ein sofortiges Nachtfahrverbot und den unmittelbaren Start der Planung einer Alternativstrecke. Helfen Sie Pro Rheintal, damit wir es schaffen, dass mehr Menschen an unserer wunderbaren Landschaft teilhaben können.

Günter Dicks


Vor dem Hintergrund der Katastrophe in Viareggio wage ich nicht daran zu denken, dass Ähnliches in unserem engen Rheintal passieren könnte. Tagtäglich donnern und rumpeln Gefahrguttransporte auf der Schiene in unmittelbarer Nähe unserer Häuser vorbei. Wenn man liest oder erfährt, wie Gefahrguttransporte zusammengestellt und behandelt werden, dann frage ich mich, wie die Sicherheit für uns Bahnanlieger gewährleistet werden soll.

Eugen Battenfeld, Braubach


Ich bin als Immobilienmaklerin tätig. Ich kenne die Situation der Baugrundstücke bzw. der Häuser, die links und rechts des Rheins zum Verkauf stehen. Neue Baugrundstücke, z. B. in Walluf, Geisenheim, Oestrich-Winkel, Kamp-Bornhofen, selbst die neuen Baugrundstücke in Braubach sind nahezu unverkäuflich. Früher konnte ab und zu noch ein Grundstück verkauft werden, aber dies ist heute nicht mehr möglich.
Ich sehe es, denn ich habe selbst ein wunderschönes Baugrundstück für ein Einfamilienhaus in Oestrich-Winkel – zu keinem Preis ist es verkäuflich. Obwohl die Grundstückspreise sonst im Rheingau bei 300–450 Euro pro Quadratmeter liegen, bekomme ich das Grundstück nicht mal für 100 Euro/qm los.
Hier findet, neben dem unerträglichen Lärm, eine unglaubliche Enteignung der Hausbesitzer statt. Hier in Kestert  können Häuser im Wert von 220.000 Euro noch nicht mal für 150.000 Euro verkauft werden. Mein eigenes Haus ist, obwohl sehr schön, ebenfalls unverkäuflich im Hang gelegen. Ich werde mich demnächst als Mitglied bei Pro Rheintal anmelden, weil auch ich gegen diesen unerträglichen Lärm in unserem schönen Rheintal mitarbeiten muss.

B. Proff, Loreley-Immobilien, Kestert


Seit 10 Jahren lebe ich in Kestert, habe dort ein schönes Haus gebaut mit Blick auf die Bahn, wie es bei uns im Rheintal mal so ist. Mittlerweile ist aber auch hier der Lärm unerträglich. Mein Haus lässt sich, wie viele andere auch, nicht verkaufen. Ich habe es wegen des unerträglichen Lärms versucht. Es will keiner haben.
Ich merke, wie oft mir die Ohren richtig schmerzen. Um den Bahnlärm nicht hören zu müssen, läuft ständig das Radio, und das trotz bester Schalldämmung im Haus. Ich kenne viele, die gerne wegziehen möchten. Meine Kinder sind auch weggezogen, haben es nicht mehr ausgehalten. Die Immobilienpreise sinken hier ins Bodenlose, wir werden hier alle regelrecht zwangsenteignet. Ein Immobillienverkauf ist fast unmöglich. Unsere Lebensqualität ist hier leider auf Niedrigstniveau und mit unglaublichem Lärm zunichte gemacht. Keine 2 Minuten vergehen mehr, ohne dass ein alter, rappeliger, verrosteter Zug hier durchfährt.
Wo sind die strengen Umweltauflagen, die es für alle sinnigen und unsinnigen Schutzmaßnahmen gibt. Wir müssen uns mehr wehren.

Birgit Proff, Kestert


Wie schlimm muss es noch werden? Schon jetzt halten Kinder und Erwachsene (auch Touristen) sich die Ohren zu, wenn sie entlang der Bahnstrecke beim Spielen auf dem Spielplatz oder auf dem Weg nach Hause von tatsächlich permanent ohrenbetäubendem Lärm der Güterzüge gezwungen werden, schmerzvoll auf schnellstem Weg Häuser und Unterstände aufzusuchen. Mehrere Hundert Züge am Tag machen KRANK und schwerhörig. Das IST Körperverletzung. Seit dem Jahr 2000 haben sich die Züge entlang des Rheins vervierfacht! Zumindest für Güterzüge muss es eine andere Strecke geben, denn nur aus wirtschaftlichem Interesse dürfen die Menschen im Mittelrheintal nicht vor die Hunde gehen! Stolzenfels ist besonders betroffen und die Bewohner fordern dringend eine Reduzierung der Geschwindigkeit, eine Verhinderung von Begegnungsverkehr und eine stetige Reduzierung des Verkehrs!
Stolzenfels lebt bereits am Limit! Und die ca. 40.000 internationalen Gäste und Besucher von Schloss Stolzenfels erleben dieses Limit jedesmal hautnah mit.

Bannert, Koblenz-Stolzenfels



Es reicht, wir lassen uns den ständig zunehmenden Güterverkehr der Bahn nicht mehr länger bieten. Wir fordern unsere Volksvertreter auf, endlich verantwortungsvoll zu handeln und – analog zu den Banken – der Bahn Mittel aus unseren Steuergeldern nur noch gegen Auflage der unverzüglichen Umsetzung des Baues einer separaten Schienentrasse außerhalb des Rheintals bereitzustellen. Bis zu deren Umsetzung fordern wir Nachtfahrverbot.
Schallhämmer von bis zu 110 Dezibel rauben uns den Schlaf, die Gesundheit, zerstören das wirtschaftliche Umfeld und bringen uns um unser Vermögen. Die Schall-Ungetüme der Bahn haben nichts im UNESCO-Weltkulturerbe zu suchen.

Friedhelm Cron, Koblenz


Hallo, Pro Rheintaler!

Habe an der Schranke in Rüdesheim an einem Zug, ausschließlich mit Tankwaggons selbst gehört, dass es leise und laute Achsen/Räder/Bremsen gibt (oder waren es leere und volle Tanks durcheinander?). Warum nicht nur leise? Technisch sicher kein Problem, also geht es wieder nur um Geld, dies allerdings für die Gesundheit der Bürger und für das Mittelrheintal! Der erste Schritt wäre ein Nachtfahrverbot (außer für Personenzüge), denn wir würden gerne mal wieder bis 6.00 Uhr durchschlafen!

Weiter so! Werde weiterhin regelmäßig spenden.

Mit besten Grüßen

U. Knoll, Kamp-Bornhofen


Wir waren drei Tage und fünf Nächte in Bad Salzig. Mir stellt sich die Frage: Wie kann man Menschen (und Tieren), die am Rheinsteig leben bzw. sogar Haus und Grund dort besitzen, dort arbeiten, einfach nur Urlaub machen etc., zumuten, Tag und Nacht den absolut furchtbaren Lärm des Güterverkehrs zu ertragen? Hat sich denn einmal ein Entscheider der Deutschen Bahn dort mehrere Stunden aufgehalten? Oder war er gar gezwungen, eine Woche dort mit offenem Fenster (obwohl es mit geschlossenem Fenster auch nicht wesentlich besser ist) zu schlafen oder sich in den Garten zu setzen? Ich glaube nicht, dass der Güterverkehr dann dort seinen Weg finden würde ...
SCHADE, SEHR SCHADE!!! Eine so wunderbare Landschaft und „angebliches“ Weltkulturerbe zu zerstören; die Ohren und Nerven der Menschen, die dort leben, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.
Fazit: Eine Rheinsteig-Wanderung könnte etwas Wunderbares sein, was wir gern wiederholen würden. Machen wir aber nicht, da wir nicht wissen, wo wir in Ruhe übernachten und uns von den Touren erholen können – bei dem Lärmpegel!

Meike Schwark, Aachen


Hallo,
nach drei Übernachtungen im Mittelrheintal bei Boppard muss man sich wirklich fragen, wer da alles mit dem Klammerbeutel gepudert wurde, um eine solche Verschwendung von Ressourcen – und eine solche stellt das Mittelrheintal unabhängig von seiner Einstufung als Weltkulturerbe zweifellos dar – durch einen anerkannt rücksichtslosen und profitgierigen Ex-Staatskonzern klaglos zuzulassen.
Liebe Deutsche Bahn – ich weiß jetzt, dass Euer Verhalten gegenüber den Menschen, die auf Euren „Service“ angewiesen sind, eine Lappalie ist im Vergleich zu der – Entschuldigung – Sauerei, die Ihr mit den Leuten anstellt, die Euch und Eurem Treiben ohne Ausweichmöglichkeit ausgeliefert sind.

Geht nur an die Börse – Eurem „Ruf“ könnt Ihr eh nicht mehr schaden ...

Thomas Berg, Aachen


Die vorsätzliche Körperverletzung der Bahn durch die Lärmbelästigung ist nicht mehr hinzunehmen.

Hans-Jörn Wilhelm, St. Goarshausen


Danke für die Initiative, es wird wirklich Zeit, dass wir alle was gegen den langsam, aber stetig steigenden Bahnlärm unternehmen!

Wolfgang Hennig, Boppard


Hallo,
ich gebe Ihnen vollkommen recht mit Ihren Forderungen. Ich lebe selber direkt an der Bahnstrecke (10 m) und der Lärm ist in den letzten Jahren unerträglich geworden. Da unsere Politiker sich aber nur für sich selbst und nicht für die Leute in der Region interessieren, befürchte ich, dass auch weiterhin nichts passiert, vielleicht könnte man die Medien auf die Seite der Anwohner ziehen, dann würden sich vielleicht ein paar mediengeile Politiker einmal im Rheintal sehen lassen.

Mit frustriertem Gruß

F. Hauser, Bacharach


Liebe Mitleidende,
mir scheint, dass das Mittelrheintal das lauteste Tal unserer Erde ist. An der engsten Stelle (bei der Loreley ca. 270 m ) befinden sich die B 9, die B 42, vier der mit am meisten befahrenen Schienenstränge sowie die am meisten frequentierte Bundeswasserstraße Europas und zusätzlich die vielen Politiker, die mit Grenzschutzhubschraubern über das „von oben immer noch schöne“ Rheintal geflogen werden.
Danke, dass ich meinen Frust für Minuten mal loswerde.

Viel Erfolg!

Joachim Meyer, Braubach


Ich unterstütze nachdrücklich diese Forderungen. In diesem Zusammenhang weise ich auch darauf hin, dass die geplante „Loreley“-Brücke den Schwerlastverkehr stark erhöhen wird. Besser wäre es, wenn die Fähren auch nachts bei Bedarf betrieben würden.

Helmut Landsrath, Lahnstein


Ich stehe voll hinter Ihnen, aber ich verstehe nicht die Hilflosigkeit der Städte und Gemeinden des Rheintals angesichts der offensichtlichen Lärmverschmutzung, welche zwar für Fluglärm gilt, aber anscheinend nicht für die Bahn. Wie wäre es mit einem Sit-in auf den Bahnübergängen zwischen Bonn und Bingen, unter der Schirmherrschaft aller betroffenen Bürgermeister.

Bernhard Stubenrauch, Oberwesel


Der Lärm ist oft nicht mehr zum Aushalten und ich frage mich, wieso stinkende Dieselloks, die Jahrzehnte alt sind, auf dieser Strecke fahren dürfen. ICs und Nahschnellverkehrszüge hört man kaum, es gibt also eine Möglichkeit, den Lärm zu dämmen. Es kann doch nicht sein, dass Leute wegziehen müssen, um gesund zu werden bzw. zu bleiben?! Das Leiden der Menschen im Rheintal muss endlich ein Ende finden!

Christine Menne, St. Goar


Ich fordere die DB auf, die Signalanlage eingangs der Schützenstraße unverzüglich in die unbebaute Zone zwischen Bad Salzig und Boppard in nördliche Richtung zu verlegen. Begründung:
Die Güterzüge werden beim Signal bei KM 112,6 auf die Ampelanlage Schützenstraße zum Stopp oder zur Durchfahrt hingewiesen. Die Lokführer beginnen am Hotel Europe zu bremsen und ziehen langsam mit quietschenden Bremsen zur Ampelanlage vor – bis zum Stillstand – und bleiben meist nur einige Sekunden stehen. Die dadurch verursachten Bremsgeräusche sind mittlerweile unerträglich geworden, weil die Güterzüge immer öfter im Fünf-Minuten-Takt anrollen. Würden die Züge zwischen Bad Salzig und Boppard angehalten, würde niemand durch die Bremsgeräusche belästigt und die Züge könnten ohne weiteren Halt zügig entlang der Schützenstraße abfahren. Die Mitarbeiter im Stellwerk Bahnhof Boppard sollten darauf hingewiesen werden, die Züge schon bei KM 112,6 zu stoppen. Auf diese Missstände der Ampelanlage eingangs der Schützenstraße habe ich schon vor etlichen Jahren Landrat Fleck sowie Bürgermeister Dr. Bersch hingewiesen und um Abhilfe gebeten. Jedoch wie gehabt ohne Erfolg. Herr Dr. Bersch war jedoch sehr besorgt über die Gesundheit der Schützenstraßenbewohner und hat für Millionen eine Schallschutzwand in den „Graben“ gesetzt. Null Lärmschutz! Dafür die Straße kaputt! Ich würde den Anliegern der Schützenstraße und mir wünschen, dass dieser unzumutbare Zustand endlich Gehöhr findet und auch schnellstens Abhilfe geschaffen wird.

Josef Mihalits, Boppard


Sehr geehrte Damen und Herren,

Zuerst vielen Dank, dass es endlich Leute gibt, die das Problem „Bahnlärm“ anpacken. Man müsste Herrn Mehdorn und den Bundesverkehrsminister wegen Körperverletzung anklagen. Wenn man die Reaktionen eines Babys im Kinderwagen beobachtet, wenn ein Zug vorbeidonnert, wird man verstehen, dass die verantwortlichen Herren, auch unsere Landespolitiker, eigentlich wegen grober und fahrlässiger Körberverletzung angeklagt werden müssen.
Es kann doch nicht sein, dass Prestige und Börsengewinn auf Kosten und Gesundheit der Anwohner des Mittelrheins erzielt werden. Es werden immer nur Sonntagsreden abgehalten und die Anwohner vertröstet. Diese sogenannten Mandatsträger und Manager wohnen nicht in der Nähe der Bahntrasse. Warum gelten für die Bahn nicht die gleichen Richtlinien wie für die Luftfahrt und die Autos? Selbst der kleine Handwerksbetrieb bekommt Auflagen. Der Güterverkehr gehört aus dem Rheintal heraus und auf die für viel, viel Geld neu gebaute ICE-Strecke. Die wurde aber mit Spar(!)brötchen gebaut und verträgt keinen Güterverkehr. Man sollte die verantwortlichen Minister zur Rechenschaft ziehen.
Hoffentlich haben Sie Erfolg. Meine Unterstützung haben Sie.

Mit freundlichen Grüßen

Renate Meyer, Braubach


Leider kann ich nicht glauben, dass irgendjemand oder irgendetwas gegen diesen unerträglichen Lärm, die Umweltbelastung durch Dieselloks oder alle anderen durch die Bahn hervorgerufenen Beeinträchtigungen irgend etwas unternehmen kann. Aber „die Hoffnung stirbt zuletzt“.

Anke Mertens, St. Goarshausen


Wir sind auch direkt betroffen, weil unser Haus an den Bahngleisen liegt, und uns geht dieser ständige langandauernde Krach auch auf die Nerven. Es wird wirklich Zeit, dass was passiert, bevor noch was schlimmeres passiert.

Sylke und Ralf Staudt, „Schreinerei Staudt“, Kaub


Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem gelungenen Forum zum Thema Bahnlärm. Auch im Raum Bonn gibt es unzählige durch Bahnlärm geschädigte Anlieger. Leider gibt es bisher nur Verlautbarungen von interessierten Kreisen (Lokalpolitikern) zu diesem Thema. Insofern ist es schön, mit Ihnen endlich eine neutrale Adresse mit Bürgerbeteiligung zu haben.

Weiter so!

Markus Wolff, Unkel


Am 2. August 2008 habe ich 156 Züge, davon 74 Güterzüge mit 10 Dieselloks und mindestens 1.800 Waggons gezählt und dokumentiert. Von 21.45 Uhr bis 0.45 Uhr zählte ich 15 Güterzüge und 10 Personenzüge. Ohrenbetäubend laut, funkensprühend, quietschend, stinkend, wackelnd, schnell, langsam, so ging es bei Tag und Nacht. Auf der Nordstrecke gab es Stau. Um 22.09 Uhr stand ein Güterzug mit 35 Waggons auf Warteposition bis 22.30 Uhr. In der Zwischenzeit wurde die Südstrecke befahren. Kaum war der eine weg, bog der nächste um die Ecke. Der Terror muss aufhören, und zwar für ALLE und SOFORT im Weltkulturerbe Mittelrheintal. Ich bin dabei und helfe mit – hoffentlich noch viele mehr.

Almut Sokoliß, Boppard



Für alle Bürger und Unternehmen gelten die Gesetze für Lärm und Emissionsschutz (z.B. Nachtflugverbote), nur bei der Deutschen Bahn ist alles erlaubt. Um mehr Gewinn zu erzielen, fahren Güterzüge immer schneller. Die betroffenen Bürger sind der Bahn und der Politik egal. 

Jürgen Merkl, Lahnstein


Lebensqualität, ruhiger Schlaf bei offenem Fester und frischer Luft, abends ein Glas Wein im Garten trinken, in der Sonne liegen und entspannen! Dank einem Unwetter und dem nachfolgenden Felsrutsch bei Assmannshausen dürfen wir erleben, wie sich das anfühlt. Ab und zu ein leiser Personenzug, das kann man wirklich ertragen. Um so schlimmer ist es, wenn in ein paar Tagen wieder alles vorbei ist. Dann donnern wieder, in Spitzenzeiten alle 1,5 Minuten, uralte Güterzüge und stinkende Dieselloks mit einer Lautstärke bis zu 110 Dezibel hinter unserem Haus lang.

Poitiker tut endlich was !!!

Nachtfahrverbot und Geschwindigkeitsbegrenzung in den Ortschaften – damit ist uns sofort geholfen. Jetzt werden die Güterzüge großräumig umgeleitet (Zitat Rhein-Zeitung). Dann könnte das doch auch für die Zukunft eine Lösung sein.

Ruth Caspari, „Nassauer Hof“, St. Goar


Luftlinie ca. 8 Meter zur Bahn. Mehr brauche ich nicht zu schreiben.

Jürgen Fricke, „Landgasthof zum Mühlchen“, Boppard


Bravo, mit der Veröffentlichung der ehemalig als „intern“ gehandhabten Daten des Lärmpegels hat Herr Mehdorn Sie voll ins Herz getroffen. Wurde das überhaupt bemerkt?
Die Folgen sind doch klar: Rückgang der Touristen, Preisverfall bei Immobilien und Mieten.

Soll heißen:
Macht den Mund nicht auf, wir bestimmen den Weg! Eine feine Demokratie!

V. Fiebig, Halsenbach


Im Grundgesetz steht:
„Die Würde des Menschen ist unantastbar!“
Dieser Artikel alleine sollte juristisch ausreichen, um den Güterverkehr aus dem Rheintal zu verbannen.
Ich denke, dass Mehdorn und die Wirtschaft die Würde der Bewohner des Rheintales mit Füßen treten, und eigentlich ist ein solcher Lärm ein sehr guter Grund, den Titel „Weltkulturerbe“ abzuerkennen. Der Schaden (Fremdenverkehr, Krankheits-Folgekosten) wird über kurz oder lang den Nutzen (Gewinne in der Transport-Wirtschaft) um ein Vielfaches übersteigen!

Andrea Klein, Boppard


Gütertransport per Bahn ist ökologisch sinnvoll. Dennoch oder gerade DESHALB muss der Aufwand betrieben werden, eine neue europäische große Nord-Süd-Verbindung für allen Schienenverkehr AUSSERHALB des Rheintals zu bauen!

T. de Haen, Koblenz


Wir wohnen in Varnhalt im Rebland, oberhalb der Rheintal-Bahnlinie und der B 3. Trotz dass wir 1,5 Kilometer von der Bahnlinie entfernt sind, hören wir den Güterzuglärm extrem laut, Spitzenwerte von 73 Dezibel nachts. Man muss das Fenster schließen, um Ruhe zu bekommen. Zwischen 3 und 5 Uhr wird es am schlimmsten.

Rainer Ortlepp und Gisela Döring, Baden-Baden/Varnhalt


Als begeisterte Nutzerin des Rheinsteiges habe ich in den letzten Tagen die Strecke Kestert – Lorch erwandert. So wunderschön die Landschaft und eindrucksvoll die Wegführung des Rheinsteiges, so erbarmungslos rattern die Güterzüge durch die Ortschaften – tags und nachts.
Wie kann man dieses Weltkulturerbe, zu dem auch die Lebensqualität von Menschen gehören sollte, so zerstören? Was der Rheinsteig-Tourismus nun noch zur wirtschaftlichen Belebung beiträgt, wird durch die Bahn zerstört, denn welcher Wanderer kehrt ein zweites Mal zurück – nach schlaflosen Nächten?
Was können wir Gäste tun, um die Initiativen zu unterstützen?

MfG

Gertrud Wiesel, Köln



Was nützt der Status Weltkulturerbe und die schönste Kulturlandschaft, wenn die Bahn durch ihre Schallhämmer (insb. Güterverkehr) jedweden Übernachtungstouristen das Fürchten lehrt und die Bürger krank macht.
Nicht nur das, die Einwohner werden quasi zwangsenteignet, denn lärmbedingt fallen die Verkehrswerte der Objekte ins Bodenlose und Mieten sind nur auf unterstem Sozialhilfeniveau zu erzielen.
Ich unterstütze jedwede Aktion gegen die Bahn.

Friedhelm Cron, Koblenz-Stolzenfels



Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass es juristisch keine Möglichkeit gibt, diesen Irrsinn zu reduzieren. Es kann doch nicht wahr sein, dass ein Tiefensee oder Mehdorn das Recht besitzt, über unsere Gesundheit zu entscheiden. Ich glaube, es müssten sich einfach nur alle Betroffenen wehren. Das Volk lässt sich noch viel zu viel gefallen. Das Rheintal gehört der Allgemeinheit und nicht nur den wenigen Profitsüchtigen, die sich damit die Taschen auf Kosten anderer vollmachen.

Reiner Staudt, Kaub



Wir kommen gerade von einer Rheinsteigwanderung zurück:

1. Lärm nachts in den Hotels in Assmannshausen, Lorch, Kaub, St. Goarshausen nicht tolerierbar.

2. Stimmt es, dass ausländische Züge mit veraltetem Standard (sehr laut) und „stinkenden“ Dieselloks die Rheinstrecke befahren dürfen? Gibt es keine „Umweltplakette“ oder Strafgebühren?

Konrad Ballerstaedt, Emsdetten



Ihre Initiative ist notwendig.
Wenn sie die Stimme vieler Bewohner (und Besucher) des Rheintales wird und bleibt, wird sie letzten Endes auch erfolgreich sein.

Dieter Hoffmann, Brey



Da ich auch im schönen Mittelrheintal wohne, bin auch ich vom Bahnlärm betroffen. Ich habe beobachtet, dass die Regionalzüge auch viel Lärm produzieren, wenn sie durch das Tal rumpeln. Wenn nun die Bahn die Räder der wenigen Züge, denn die fahren ja nur hin und her, mit den Rädern der ICE-Züge ausstatten würde, wäre mit wenig Mitteln ein großer Teil des Bahnlärms beseitigt. Sie als Institution haben wohl mehr Druckmittel, dies durchführen zu lassen, als ich als Einzelner.

Horst Werker, St. Goarshausen



Es kann doch nicht wahr sein, dass jeder kleine Pkw mit Katalysator und Rußfilter ausgerüstet werden muss, während bei der Bahn riesige Dieselloks mit Auspuffrohren so groß wie Putzeimer die Umwelt mit Abgasen und Ruß verpesten.

Eugen Battenfeld, Braubach



Ich wohne in Bahnnähe und bin somit direkt betroffen. Der Lärmpegel von Personenzügen ist in den letzten Jahren stark reduziert worden. Gleiches gilt für den KFZ-Bereich und ich bin der Meinung, dass man das auch auf den Güterverkehr anwenden muss. Unverständlich ist, dass mit dem Bau der ICE-Strecke Köln–Frankfurt nicht gleich ein Gleis für den Güterverkehr mitgebaut wurde.
Ich bin für eine hörbare Reduzierung des Bahnlärms.

Michael Linse, Boppard



"Herzlich willkommen im Bahnlärm-Weltkulturerbe" kann man hier schon sagen. Wir müssten alle mal für einen Tag, am besten an einem Sonntag, das Lärmkulturerbe verlassen.

Erwin Klein, Boppard



Appelle an die Herren Tiefensee und Mehdorn kann man sich getrost sparen. Es liegt überhaupt nicht in deren Interesse, an dieser jetzigen Situation etwas im Sinne der Anwohner, also der Geschädigten, zu unternehmen. Sie, die Bahn, spielt auf Zeit und jeder Tag, jede Woche, jeder Monat, der verstreicht, ist bares Geld wert. Genausowenig wert sind die Versprechungen betreffs der sogenannten "Flüsterbremsen". Diese würden sowieso nur die wenigen deutschen Waggons betreffen. Die anderen europäischen Züge, die dann weiterhin durch das Rheintal donnern, sind von diesen angeblichen Verbesserungen gar nicht betroffen. Und da die Rheinstrecke ja demnächst noch stärker genutzt werden soll, können wir uns noch auf was gefasst machen. Mit Rheinromantik hat das dann wohl nichts mehr zu tun.

Klaus Schumacher, Bacharach



Der Lärm der Güterzüge, insbesondere abends und in der Nacht, wird langsam unerträglich. Man kann auf dem Balkon weder fernsehen noch sich ungestört unterhalten. Der durchgehende Schlaf wird ständig unterbrochen.

Uwe Seuser, Boppard



Es ist jetzt schon laut genug!

Bernd Stahl, „Musik-Club Die Falle“, Boppard



Der Lärm nervt!!!

Marion Stahl, Boppard



Der Bahnlärm stört.

Johanna Lanius, Oberwesel



Es ist vergebliche Müh’, Tiefensee und Mehdorn anzuflehen. Sie sind „Eigentümer“ und Betreiber der Bahn, deren Börsenwert und Ertrag fallen, wenn sie die lukrative Rheinstrecke nicht mehr uneingeschränkt belasten können. Vor allem können sie sich ihre Gesetze und Vorschriften selber machen. Bei einer Privatisierung würde der Druck nicht geringer, wohl aber die Kontrolle besser. Dasselbe gilt für die ideale Alternativstrecke: ca. Luftlinie Basel–Rotterdam, also durch Lothringen und Belgien. Daran könnte „Mehdorn“ nicht verdienen, also verhindert er.
Das Problem ist ein europäisches! Von dort kommt auch die erste Handhabe für uns: Die Novellierung der Immissionsschutzgesetzgebung. Darum boykottieren die deutschen Behörden deren Vollzug: Nach § 47a des Bundesimmissionsschutzgesetzes sind die beiden Rheintrassen „Haupteisenbahnstrecken“, d. h. Schienenwege mit einem Verkehrsaufkommen von über 30.000 Zügen pro Jahr. Deshalb hätten bis Ende Juni 2007 (!) Lärmkartierungen vorgelegt werden müssen, damit bis Juli dieses Jahres mit Beteiligung der Bürger und Kommunen Lärmaktionspläne erstellt werden. In Hessen und NRW ist ersteres, wenn auch mit Verspätung, geschehen. In Rheinland-Pfalz nicht, weil dessen Ministerpräsident gegen seine Bürger den Staatsbetrieb begünstigt.

Bahnlärm ist Immission/Emission und muss mit den dazu geschaffenen Gesetzen bekämpft werden. Dann haben wir auch den Weg zum Bundesverfassungsgericht!
Gejammer und Appelle an „Tiefensee/Mehdorn“ helfen nicht.

Josef Heinzelmann, BI Schützt und fördert das Mittelrheintal, Oberwesel-Langscheid



Herzlichen Glückwunsch zu diesem gelungenen Internetauftritt. Es war schon längst an der Zeit, dass die Bürger gegen den unerträglichen Bahnlärm im Rheintal aktiv werden. Nur weiter so!

Wilfried König, Oberwesel



Ihren Artikel in der Rhein-Zeitung habe ich gelesen und möchte Ihre Aktion gerne unterstützen. Durch den zunehmenden Bahnlärm bin ich persönlich betroffen: ich wohne und arbeite direkt neben der Bahnlinie. Jedes mal, wenn duch eine Baustelle mal einen Tag keine Güterzüge fahren, merkt man, wie schön es hier sein könnte.

Ruth Caspari, „Nassauer Hof“, St. Goarshausen



Seit Jahren empfinden wir den Bahnlärm als stetig unerträglicher werdend, der hauptsächlich durch den starken Güterverkehr in den späten Abendstunden verursacht wird. In dieser Zeit benötigen die beruflich engagierten Menschen und nicht minder beanspruchten Mütter besonders Erholung und Entspannung. In unserem Wohnhaus ist trotz moderner, isolierter Fenster der Geräuschpegel bei vorbei donnernden Güterzügen derart hoch, dass Musik, Fernsehen, Telefonate oder jede Unterhaltung brutal übertönt wird. Noch unerträglicher wird die Lärmbelästigung während der heißen Sommerzeit, wenn Fenster oder Türen nach außen geöffnet sind. Die viel zu dichte Zugfolge, die durch Wohngebiete einer Großstadt donnern, ohne wirksame Lärmschutzmaßnahmen, ist dabei besonders eklatant. Im Gegensatz zum Bahnverkehr wird der Autoverkehr meist  bereits in der Nähe eines Drei-Häuser-Gehöfts zum Lärmschutz ausgebremst. Die Bahn wimmelt jeder Maßnahme aus Kostengründen ab – dafür müssen Hunderttausende Menschen leiden. Sie leiden wirklich leise und werden skrupellos in ihrer Gesundheit geschädigt.

Christoph Krepele, Koblenz



Sofort nach der beeindruckenden Veranstaltung im Kulturhaus Oberwesel habe ich mich in den Internet-Auftritt eingeloggt und bin begeistert. Herzliche Glückwünsche und viel Erfolg bei allen zukünftigen Aktivitäten.

Peter Boldt, Boppard



Ich unterstütze Ihren Kampf gegen den Güterverkehr am Rhein. Gleiches gilt auch für die Moselstrecke, auch hier ist die Lärmbelastung enorm, wenn auch nur auf einer Flussseite gefahren wird.

Jörg Hilgemann, Koblenz



Ich bin seit März 2008 Neubürgerin in Oberwesel. Als freie Malerin mit kleinem Budget und der Motivation, in der jetzigen Lebensphase noch einmal einen Ortswechsel vorzunehmen, habe ich mich für diese Region entschieden und bin damit ganz wesentlich dem Sog der Landschaft und der damit verbunden Atmosphäre gefolgt.
Trotz meiner Recherchen hinsichtlich Bahnlärm via Internet war diese Entscheidung für mich die richtige!
Das Ausmaß des Bahnlärmproblems ist mir nun jedoch bewusst geworden und damit die Zerrissenheit einer Landschaft, deren atmosphärische Schönheit aufgrund der genannten Problematik aufs äußerste missachtet wird.
Als schöpferisch tätiger Mensch erlebe ich diese Realität als sehr schmerzhaft!

Martha B. Augustin, Oberwesel



Ich bin bahnlärmgeschädigter Anwohner seit 24 Jahren. Mein Haus steht 6 Meter vom Gleis entfernt. In letzter Zeit häufen sich Verkehrsaufkommen, Dieselgestank und Luftverseuchung durch Bremsabrieb.
Es muss endlich was Gravierendes gegen diesen gesundheitsschädigenden Terror geschehen!

Gerhard Wilbert, Osterspai



Ich war über ein verlängertes Wochenende in Nordhorn zu einer Fahrradtour. Ich habe in einer sehr ruhig gelegenen Ferienwohnung übernachtet. Nach anfänglichen Durchschlafstörungen habe ich geschlafen, als sei ich tot gewesen. Ja richtig, ich muss tot gewesen sein, sagte ich zu meiner Freundin beim Erwachen. Das Leben an der Bahn, in einem denkmalgeschützten Haus, ist für mich zur Hölle geworden, trotz Schallschutzfenstern.

Almut Sokoliß, Boppard


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